Startschuss der Unitas-Montage bei der Stiftung azb

Seit Mitte Februar werden die Unitas-Photovoltaikpanels in der Schweiz zusammengebaut. Die Endmontage der Module erfolgt bei der Stiftung azb im aargauischen Strengelbach. Die Stiftung bietet Menschen mit Unterstützungsbedarf einen Ort zum Leben, Lernen und Arbeiten.

Gespannt trafen sich die Verantwortlichen rund um Stefan Ringbeck, Leiter Produktmanagement Photovoltaik bei den Zürcher Ziegeleien, Mitte Februar bei der Stiftung azb. Die Endmontage der Unitas-Module erfolgt neu in der Schweiz. Andreas Meier und Benjamin Nützi, die das Projekt seitens der azb betreuen, machten sich sogleich ans Werk und verarbeiteten testweise die ersten Module.

Um den hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden steht neben einem ausführlichen Katalog zur Warenprüfung eine eigens entwickelte Dunkelkammer mit umgebauter Photokamera zur Verfügung. Die Infrarotaufnahmen ermöglichen eine exakte Kontrolle der gelieferten Panels.

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Die erste Tranche Panels ist an Lager
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Nachdem das Projektteam letzte Details zum Zusammenbau geklärt hatte, konnte bereits mit der Schulung der Mitarbeiter begonnen werden. In einem ersten Schritt wurden die Dichtungen angebracht. Eine eigens angefertigte Lehre mit Saugnapf sorgte bei der Verarbeitung für einen sicheren Halt der Panels. 

Nach Anbringen der Dichtungen wurden die Rahmenstücke montiert und verpresst – ein grosser Vorteil des Unitas Photovoltaikziegels. Der Rahmen aus Aluminium wird ohne Klebstoff mit dem Photovoltaikmodul verbunden. So kann der Rahmen einfach wieder vom Photovoltaikmodul getrennt werden, was eine aufwendige Materialtrennung beim Recycling obsolet und den Photovoltaikziegel kreislauffähig macht.

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Thomas beim Verpressen

Die Stiftung azb bietet betreute Wohn-, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung an. Die gemeinnützige Einrichtung arbeitet seit vielen Jahren mit Partnern aus der Industrie zusammen und verfügt über einen grossen Erfahrungsschatz bei der Produktion von mechanischen oder elektrischen Baugruppen. Für Reto Bubendorff, Bereichsleiter der Geschützten Werkstätten, ist klar: «Dieser Auftrag passt perfekt zu uns.» Die ZZ freuen sich auf die Zusammenarbeit.

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Martin bereitet die Rahmenstücke vor